Zirkus Bumerang
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Die Idee eines Familienzirkus trug der Schauspieler Justus Neumann schon sehr lange mit sich herum. Auf der tasmanischen Insel Bruny Island, wo Justus lebt, wurde bereits einige Jahre vorher ein Zirkusprogramm mit den Bewohnern der Insel realisiert.
Im November 2000 war dann die Zeit reif für die Proben zum Familienzirkus, dem "Zirkus Bumerang". Gerhard Gruber mit Sohn Christoph und dem Regisseur Hanspeter Horner begaben sich auf die weite Reise nach Tasmanien, um dort zwei Monate lang das Zirkusprogramm einzustudieren.
Nach einer öffentlichen Probeaufführung auf Bruny Island wurde ab Ende Jänner 2001 im Wiener Prater weitergeprobt. Am 3.März war dann Premiere.
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Gerhard Gruber als Clown mit der singenden Säge
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Die singende Säge
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Das musikalische Programm des Zirkus Bumerang wurde erst an Ort und Stelle bei den Proben auf Bruny entwickelt.
Irgendwann tauchte die Idee auf, eine Nummer mit einer singenden Säge zu kreieren. Die Säge war vorhanden, aber Gerhard hatte vorher noch nie auf einer gespielt.
Über Internet nahm er Kontakt auf mit dem bekannten Meister der Singenden Säge, Herrn Alfons Eschle, übte nach dessen Homepage-Lehrseiten und nach und nach entstanden aus dem Gekreische Melodien.
Das Endergebnis für den Zirkus war dann das berühmte "Ave Maria" von Bach-Gounod mit Gitarrebegleitung. Schön am Üben war stets, gleich am Rande des Urwalds spielen zu können. Wieviel Schaden dadurch an der tasmanischen Fauna entstand, lässt sich nicht sagen...
Ein besonderer Dank geht an Herrn A. Eschle in Laufen, Schweiz!
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erste Versuche auf der singenden Säge in Tasmanien
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"The Rolling Rocks"
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Viel Freude bereiteten die Lieder mit "The Rolling Rocks" (der schnellsten Band von Wien). Ein Lied, begleitet mit einem Fussball und Trillerpfeife gehörte ebenso zum Programm wie Rock´n´Roll mit Ukulele, Ölfass und Strassenbürste.
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Justus Neumann, Julius Schwing und Gerhard Gruber (von links)
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"Ixypsilonzett"
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Bereits 10 Jahre vorher wirkte Gerhard Gruber in einem Zirkus - Theaterstück mit: "Ixypsilonzett" von F.K. Waechter stand damals auf dem Programm in einer Co-Produktion des Landestheaters Graz mit der Gruppe "Kawumm" im Rahmen des Steirischen Herbst 1991.
Die ersten Proben fanden in der Roten Fabrik in Zürich statt; spannend waren die Clown-Improvisationen, tägliches Aufwärmtraining hinterliess seine Spuren.
Ein schönes Ereignis von damals ist noch hängen geblieben: Die Ouverture zum Stück, gespielt auf Keyboard, Trommeln und Fahrradklingeln (natürlich solo)entstand zwei Tage vor der Premiere. Der musikalische Ablauf wurde frühmorgens im Bett zu 100% "im Kopf" geprobt und dann fix und fertig dem Regisseur (Hanspeter Horner) bei der Probe serviert. - Ein Hoch dem Mental-Training!
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Auswahl von Theaterproduktionen mit Gerhard Gruber
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